Palm-Stiftung

PALM-STIFTUNG
gemeinnütziger Verein e.V. Schorndorf

Wallstraße 2
73614 Schorndorf

Telefon: +49 7181 9911847
info@palm-stiftung.de

Spendenkonto Kreissparkasse Waiblingen
IBAN: DE55 6025 0010 0005 2375 55

Mitglieder des Kuratoriums zur Auswahl der Preisträger_innen

 

Über die Vergabe des Johann-Philipp-Palm-Preises entscheidet das ehrenamtliche Kuratorium der Stiftung. Der Vorstand der Palm-Stiftung e.V. beruft das Kuratorium in jedem Preisjahr neu. Eine mehrfache Wiederwahl ist möglich. Der Preis kann vom Kuratorium auf bis zu drei Preisträger_innen aufgeteilt werden. Einzelheiten sind in den Richtlinien für die Vergabe des Preises geregelt. Entscheidungen des Kuratoriums sind endgültig und können nicht angefochten werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir danken allen Mitgliedern des Kuratoriums für ihre wertvolle Unterstützung!

 

 

  • (Foto: Stadt Schorndorf)

  • (Foto: Tanja Kibogo)

  • (Foto: Steffen Sixt, blind 21)

  • (Foto: Haus der Geschichte Baden-Württemberg)

  • (Foto: CDU Kreisverband Esslingen)

  • (Foto: Helmut Fricke, FAZ)

  • Seyran Ateş

    Anwältin und Publizistin, Trägerin des Palm-Preises 2008, Gründerin der liberalen Ibn Rushd-Goethe-Moschee, Berlin

    "Ich bewundere alle Menschen, die in der Vergangenheit und Gegenwart sehr viel gegeben haben für die Freiheit. 

    Eine tiefe Überzeugung das Richtige zu tun, hilft dabei – und Verbündete zu haben, die einen hin und wieder bestätigen!" 

  • Matthias Klopfer

    Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf

    "Meinungs- und Pressefreiheit sind für eine funktionierende Demokratie unerlässlich. Sie sind unveräußerliche Grund- und Menschenrechte. 

    Von dieser Freiheit hängen alle unsere Freiheiten ab. 

    Es ist unsere Pflicht, dieses wertvolle Gut zu schützen."

  • Carl Wilhelm Macke

    Koordinator des Vereins Journalisten helfen Journalisten e.V., München

    "Egal ob Diktatoren, Paramilitärs, Oligarchen, Kartelle, Warlords – alle akzeptieren nur noch ihre eigene Sicht der Dinge in der Welt und wollen deswegen die unabhängigen Informationsquellen zum Schweigen bringen." (Christiane Amanpour, CNN). 

    "Deswegen ist die Erinnerung an

    • Egon Scotland (Kroatien, 1991)
    • Ilaria Alpi (Somalia, 1994)
    • Daniel Pearl (Pakistan, 2002)
    • Anna Politkovskaja (Russland, 2006)
    • Anja Niedringhaus (Afghanistan, 2014)
    • Daphne Caruana Galizia (Malta, 2018)
    • Jan Kuciak (Slowakei, 2018)

    und viele andere getötete und verfolgte Journalistinnen und Journalisten so wichtig."

  • Prof. Dr. Ulrich Palm

    Universität Hohenheim, Vertreter der Familie Palm, Stuttgart

    "Meinungs- und Pressefreiheit sind unabdingbare Voraussetzungen der Demokratie. Nur Autokraten und Diktatoren haben sie zu fürchten. 

    Wer sich für den Schutz der freien Kommunikation einsetzt, verdient daher unsere Unterstützung – weltweit!"

  • Anne Chebu

    Moderatorin und Autorin, Frankfurt/ Main

    "Pressefreiheit, Meinungsfreiheit das heißt für mich: das Recht auf unabhängige Informationen. Sonst können wir keine eigenen Meinungen bilden, können keine Entscheidungen treffen, können kein selbstbestimmtes Leben führen. 

    Journalismus ist Freiheit! 

    Und es ist so wichtig diese Freiheit zu bewahren und Menschen zu unterstützen, die unter schwierigsten Umständen mutig dafür kämpfen."

  • Martin Pfeiffer

    Landeskirchlicher Beauftragter für Europafragen a.D., Zell u.A.

    "Ich habe mich in all meinen Ämtern in Kirche und Politik stets aus tiefster Überzeugung für Meinungs- und Pressefreiheit eingesetzt: unerlässliche Voraussetzungen für Respektierung und Wahrung der Menschenwürde und Menschenrechte gemäß Artikel 1 des Grundgesetzes der BRD wie der Menschenrechtskonvention der Vereinten Nationen. 

    Wer immer sich dafür einsetzt, verdient öffentliche Anerkennung und bestmögliche Unterstützung! 

    Deshalb war es für mich selbstverständlich, der Bitte um Mitwirkung bei Konzipierung und Verleihung des Palm-Preises von Anfang an zu entsprechen."

  • Heinrich Riethmüller

    Geschäftsführer der Osianderschen Buchhandlung Tübingen, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

    "Presse- und Meinungsfreiheit sind unveräußerliche Menschenrechte. 

    Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dessen Vorsteher ich bin, setzt sich aktiv für diese Rechte ein. Sie müssen überall in der Welt gelten. Ohne sie ist das Gelingen einer demokratischen Gesellschaftsordnung nicht möglich. 

    Deshalb unterstütze ich aus Überzeugung die Zielsetzung des Johann-Philipp-Palm-Preises und freue mich über die diesjährigen Preisträgerinnen!"

  • Dr. Thomas Schnabel

    Ehem. Leiter des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart

    "Presse- und Meinungsfreiheit sind zentrale Menschenrechte. Ohne sie gibt es keinen Rechtsstaat und keine Demokratie. 

    Sie sind aber keine Selbstverständlichkeit, wie wir in Deutschland im 20. Jahrhundert schmerzlich erfahren haben. In den meisten Ländern der Erde gibt es heute keine Presse- und Meinungsfreiheit. 

    Aber auch in Europa müssen wir uns ständig dafür stark machen und allen Anfängen ihrer Einschränkung wehren. 

    Der Palm-Preis erinnert uns immer wieder an diese Aufgabe."

  • Christa Vossschulte

    Ehemalige stellvertretende Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg, Esslingen/ Neckar

    "Erst durch Meinungsfreiheit kann sich der Geist selbst `öffentlich´ entfalten und sich mit anderen messen, um das Bessere zu schaffen. 

    Das gilt gleichermaßen für die Politik wie auch für ihr öffentliches Echo, die Presse: Kritisches Beleuchten der Entscheidungen geht nur bei Meinungsfreiheit. 

    Unterdrückung der öffentlich geäußerten Meinung allerdings untergräbt das öffentliche Vertrauen in der Gesellschaft. Ohne dieses hat sie aber keinen guten Bestand."

  • Hubert Spiegel

    Deutschland-Korrespondent des Feuilletons, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt/ Main 

    "Das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit steht heute, gut 250 Jahre nach der Geburt von Johann Philipp Palm, in vielen Teilen der Welt vor anderen und wohl auch noch größeren Herausforderungen als Palms Nachfahren ahnen konnten, als sie den Palm-Preis im Jahr 2002 ins Leben riefen. 

    Die freie Rede und ihre Verfechter, die unabhängigen, kritischen Medien, sind auf vielfältige Weise bedroht: politisch, aber zunehmend auch technologisch, da Algorithmen den Prozess der Meinungsbildung im Netz unterminieren und manipulieren." 

  • Christoph Strässer

    Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe a.D., Münster/ Westfalen 

    "Meinungs- und Pressefreiheit sind konstituierende Bestandteile jeglicher demokratischer, freiheitlicher und rechtsstaatlicher Gesellschaftsordnung. 

    Weltweit werden immer mehr Journalistinnen und Journalisten an Leib und Leben bedroht, nur weil sie ihrer Arbeit nachgehen. 

    Ihr Schutz ist deshalb ein dringendes Anliegen."

  • Raphael Thelen

    Journalist und Autor, Berlin

    "Journalismus hat die Aufgabe die Demokratie zu beschützen. Und die Demokratie hat die Aufgabe, unsere Freiheit zu schützen. 

    Deshalb ist es so wichtig, dass Journalisten ungehindert ihrer Arbeit nachgehen können. 

    In Deutschland und überall auf der Welt."